Nicht der Quadratmeterpreis entscheidet, sondern der Ertrag.
Geben Sie die Adresse ein — Sie sehen die Spanne Ihrer Liegenschaft in
rund zwei Minuten, kostenlos und ohne Anmeldung.
Beispiele:
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Drei Zahlen, ein Preis
Ein Mehrfamilienhaus hat nicht einen Wert, sondern drei.
Sie beantworten verschiedene Fragen und geraten selten
zur gleichen Zahl. Wo sie weit auseinanderliegen, steckt meist die
eigentliche Geschichte der Liegenschaft.
I
Ertragswert
Was bringt sie ein?
Der Jahresmietertrag ohne Nebenkosten, geteilt durch die Rendite,
die in dieser Lage für Renditeliegenschaften bezahlt wird. Bei einem
Mehrfamilienhaus führt diese Zahl — gekauft wird der Ertrag.
Jahresnettomiete ÷ Bruttorendite
II
Sachwert
Was kostet sie?
Boden plus Bausubstanz, abzüglich Alterung. Er führt nicht, aber er
stützt: ein grosses Grundstück oder eine ungenutzte Baureserve fällt
sonst unter den Tisch, obwohl sie bezahlt wird.
Bodenwert + Zeitwert Bau
III
Bodenwert
Was bleibt immer?
Bauzonenfläche mal Landpreis der Gemeinde. Er steht separat, weil er
nicht altert: das Haus von 1960 verliert an Substanz, das Land
darunter nicht.
Bauzonenfläche × CHF/m² Gemeinde
So läuft es ab
Drei Schritte, dann steht die Zahl.
01
Adresse eingeben
Wir finden Ihre Liegenschaft und zeigen sie im Luftbild. Gefragt wird
nur, was in keinem Register steht.
02
Wenige kurze Fragen
Zustand, Mietertrag, Parkierung. Was Sie nicht zur Hand haben,
schätzen wir für Sie — und sagen dazu, wie.
03
Die drei Werte
Ertragswert, Sachwert und Bodenwert nebeneinander, mit der Spanne
und den Zahlen, aus denen sie entsteht.
Die Rechnung
Offen gerechnet, nicht behauptet.
Am Ende steht jede Zwischenzahl mit ihrer Quelle. Wer
die Rechnung bezweifelt, sieht sofort, an welcher Stelle er anderer
Meinung ist.
Sollmiete
Der Wohnungsmix aus dem Gebäude- und Wohnungsregister, bewertet mit
den Marktmieten Ihrer Gemeinde aus der Strukturerhebung des Bundes.
Bruttorendite
Vier Schichten: Transaktionsniveau der Region, publizierte
Bandbreiten, Zonentyp der Parzelle, Zustand des Gebäudes.
Kapitalisierung
Sollmiete geteilt durch Rendite. Hier entsteht die Zahl, alles
Weitere korrigiert sie.
Boden und Reserve
Bauzonenfläche mal Landpreis. Erlaubt die Zone mehr Geschossfläche
als gebaut ist, zieht die Reserve den Wert nach oben.
Abzüge
Sanierungsstau als Kosten bis zur erreichbaren Miete, Lärm, Leerstand
der Gemeinde, Baurechtsverhältnisse aus dem ÖREB-Kataster.
Häufige Fragen
Was Eigentümer zum Wert fragen.
Was ist der Unterschied zwischen Ertragswert und Sachwert?
Der Ertragswert fragt, was die Liegenschaft einbringt: Jahresmietertrag geteilt durch die Rendite, die in dieser Lage bezahlt wird. Der Sachwert fragt, was sie kostet: Boden plus Bausubstanz abzüglich Alterung. Bei einem Mehrfamilienhaus führt der Ertragswert, weil gekauft wird, was das Haus abwirft. Der Sachwert stützt ab — er verhindert, dass ein grosses Grundstück oder eine unbebaute Reserve unter den Tisch fällt.
Welcher Wert zählt beim Verkauf?
Bezahlt wird der Preis, den ein Käufer bietet, und der orientiert sich am Ertrag. Der Verkehrswert ist die Schätzung dieses Preises unter normalen Umständen. Ertragswert und Sachwert sind die beiden Wege dorthin: liegen sie weit auseinander, lohnt sich ein genauerer Blick, meist auf den Boden oder auf einen Sanierungsstau.
Wie viel ist mein Mehrfamilienhaus wert?
Das hängt an drei Zahlen: Jahresmietertrag ohne Nebenkosten, die ortsübliche Bruttorendite und der Zustand. In einem Zentrum wird das 30-fache des Jahresertrags bezahlt, auf dem Land eher das 18-fache. Geben Sie die Adresse ein, und Sie sehen die Spanne für Ihre Liegenschaft mit den Zahlen, aus denen sie entsteht.
Warum ist der Quadratmeterpreis bei einem Mehrfamilienhaus irreführend?
Weil er beim Einfamilienhaus die Wohnqualität misst und bei einer Renditeliegenschaft nichts misst. Zwei Häuser mit gleicher Fläche können sich im Wert um die Hälfte unterscheiden, wenn eines langfristig untervermietet ist. Der Quadratmeterpreis ist eine Kontrollzahl am Ende der Rechnung, nicht ihr Anfang.
Was ist der Bodenwert und warum steht er separat?
Der Bodenwert ist die Bauzone Ihrer Parzelle mal dem Landpreis der Gemeinde. Er steht separat, weil er nicht altert: ein Haus von 1960 verliert an Substanz, das Land darunter nicht. Wo die Zone mehr Geschossfläche erlaubt als gebaut ist, steckt im Boden zusätzlich eine Reserve, die den Wert nach oben zieht.
Kostet die Berechnung etwas?
Nein, und sie verlangt weder Anmeldung noch E-Mail-Adresse. Wer danach eine ausführliche Analyse möchte, kann sie anfordern — auch die ist kostenlos, und eine Verpflichtung entsteht nie.
Beginnen Sie mit der Adresse.
Kostenlos, ohne Anmeldung, ohne E-Mail-Adresse. Die ausführliche
Analyse gibt es danach auf Anfrage — ebenfalls kostenlos.
Diese Angaben müssen Sie nicht erfassen. MFHX liest sie aus dem Gebäude- und Wohnungsregister des Bundes, der amtlichen Vermessung und den Datensätzen von ARE, BAFU und BAV.
Wohl kein Mehrfamilienhaus. Das Gebäude- und Wohnungsregister kennt an dieser Adresse weniger als drei Wohnungen. MFHX ist auf Mehrfamilienhäuser ausgelegt. Ein- und Zweifamilienhäuser handeln als Eigenheime über Vergleichspreise, nicht über den Ertrag, und eine stimmige Bewertung ist hier nicht gewährleistet. Sie können trotzdem fortfahren.
Wie viele Wohnungen hat die Liegenschaft?
Für dieses Gebäude führt das Register keine Wohnungszahl. Bitte kurz angeben.
Wie gross ist die Wohnfläche insgesamt?
Die vermietbare Fläche aller Wohnungen zusammen. Eine Schätzung genügt.
m²
Wie ist der Zustand der Liegenschaft?
Der Zustand bestimmt die Bruttorendite, mit der Käufer rechnen, und damit den Preis.
Ihr Jahresmietertrag
Der Jahresmietertrag ist die Summe aller Netto-Mietzinsen pro Jahr, ohne Nebenkosten. Aus ihm und dem Kaufpreis ergibt sich die Bruttorendite in Prozent, die Kennzahl, mit der Mehrfamilienhäuser in der Schweiz gehandelt werden. Wohnen Sie selbst in einer der Wohnungen? Dann zählt auch deren Marktmiete. Setzen Sie unten das Häkchen, wir rechnen sie dazu.
CHF / Jahr
Jahresmietertrag, nettoCHF …
Marktschätzung
Oder am Regler ziehen: er startet bei der Marktschätzung dieses Hauses. Das helle Band ist das Marktniveau der Lage, die Raute unsere Schätzung.
Wie ist die Liegenschaft parkiert?
Plätze bringen eigenen Ertrag. Einstellplätze zählen mehr als Aussenplätze.
Wie viele Plätze, zu welcher Miete?
Plätze werden eigenständig bewertet, weil Käufer sie anders rechnen als Wohnraum. Die Vorgaben unten stammen aus dem Preisniveau Ihrer Gemeinde. Überschreiben Sie sie, wenn Sie es genauer wissen.
CHF / Mt.
—
Was trifft auf die Liegenschaft zu?
Mehrfachauswahl möglich. Trifft nichts zu, gehen Sie einfach weiter.
Gehört Ihnen auch der Boden?
Liegenschaften im Baurecht werden am Markt mit einem deutlichen Abschlag gehandelt.
Wann möchten Sie verkaufen?
Ihre Bewertung wird erstellt …
Ertragswert wird berechnet
Ihre Wertanalyse
Geschätzter Marktpreis
Grundlage: amtliche Register
—
Vergleichbare Objekte am Markt
Marktmieten im Umkreis
Bruttorendite
Entwicklungspotenzial (Baureserve)
Mietertrag p. a.
Preis je m² Wohnfläche
Preis je Wohnung
Erwerbsnebenkosten im Kanton
Geschätzter Wohnungsspiegel
Whg.
Geschoss
Zimmer
Fläche
Miete CHF/Mt.*
* Ansatz BFS-Strukturerhebung 2024 (Neubezüge), nach Lage und Zustand justiert. Die effektiven Mieten Ihrer Verträge können davon abweichen.
Rechtliche Grundlagen: Zonen, Gestaltungspläne, Baureglement
Bauliche Entwicklung in der Umgebung
Marktbewegung in der Gemeinde
Risiken aus den Katastern
Preisentwicklung der Gemeinde
Grundlagen aus den amtlichen Registern
Möchten Sie verkaufen?
Dann lohnt sich der zweite Blick. Wir prüfen, was Käufer für Ihre Liegenschaft heute tatsächlich bezahlen, und begleiten Sie bis zur Unterschrift. Kostenlos und ohne Verpflichtung.
Die Detailanalyse, von Menschen gerechnet
Wir prüfen Mikrolage, Vergleichstransaktionen und Sanierungspotenzial Ihrer Liegenschaft. Innert 24 Stunden erhalten Sie eine belastbare Preisempfehlung, diskret und ohne Verpflichtung.
Angefordert. Wir melden uns innert 24 Stunden mit der Detailanalyse.
Zur Einordnung. Die Werteinschätzung beruht auf den amtlichen Registern und Geodiensten der Schweiz sowie auf der laufenden Marktbeobachtung von MFHX. Sie ist eine indikative Bandbreite auf Basis der uns bekannten Angaben und ersetzt keine Verkehrswertschätzung nach SIA/SVKG. Die Bandbreite bildet ab, was gut vorbereitete Verkäufe über dem Richtwert erzielen. Für eine belastbare Preisempfehlung prüfen unsere Experten Ihre Liegenschaft persönlich: Mikrolage, Zustand, Mietverträge und Potenzial.